Cloud-Vorurteile auf dem Prüfstand

Die Cloud nimmt unsere Arbeitsplätze weg, sie ist aufwendig zu installieren und sicher ist sie sowieso nicht – das sind die gängigen Vorurteile, die viele Menschen gegenüber Cloud Computing haben. – Doch was ist dran an den Vorwürfen? In meinem ersten Beitrag zu diesem Thema, werde ich zwei der gängigen Cloud-Mythen mal genau unter die Lupe nehmen.

cloud-grafik

Fangen wir doch gleich mal mit der Behauptung an, dass aufgrund der Cloud IT-Aufgaben ausgelagert werden und nicht mehr im Unternehmen selbst stattfinden. Diese Aussage ist richtig, allerdings sollte man beachten, dass sich das Aufgabenportfolio der IT-Abteilungen durch die wachsende Digitalisierung auch immer mehr vergrößert. Im Großen und Ganzen bedeutet das, dass das Arbeitspensum in etwa gleich bleibt, allein schon, weil irgendjemand die Cloud-Lösungen auch koordinieren und verwalten muss.

Aber rechnet sich das insgesamt auch finanziell? – Wobei wir beim Mythos Nummer zwei wären. Hier kann man sagen: Es kommt immer drauf an. An sich bieten Cloud-Provider, wie Google, Microsoft oder Dropbox immer einen kostenlosen Basis-Vertrag an. Das kann man sich ähnlich vorstellen, wie bei einem Auto. Die Serienausstattung ist zwar günstig, hat aber wenig Extras. Wer mehr haben möchte, der zahlt und das nicht gerade unerheblich. Genauso ist es auch bei Cloud-Speichern. Auf Unternehmen kommen zum Beispiel Bandbreitenanforderungen zu, die sie zwingen einen teureren Tarif zu wählen. Insgesamt ist also die Gesamtsituation für den endgültigen Preis relevant. Als Unternehmen sollte man  sich zumindest mal mit der Thematik auseinandergesetzt haben, denn tatsächlich können durch Cloud-Anwendungen im erheblichen Maße Kosten eingespart werden.

In meinem nächsten Post erfahrt ihr dann etwas über Cloud und Sicherheit, sowie Aufwand und Betreuung der Services.