Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann Sie wissen, kein Jäger erschießen, es bleibet dabei. Die Gedanken sind frei.
Viele von euch werden diese Zeilen schon einmal gelesen oder eher gehört haben. Das Volkslied „Die Gedanken sind frei“ ist in seiner letzten Fassung von Hoffmann von Fallersleben. In meinem ersten Beitrag zu diesem neuen Blog möchte ich mich natürlich diesen Zeilen widmen. Das Lied beeindruckt mich immer wieder, ist es doch mehr als wahr.
Die Frage, die ich mir jedoch stelle ist. Wie lange noch? Wie lange sind unsere Gedanken noch frei. Die Entwicklungen werden immer raffinierter. Ich kann mir gut vorstellen, dass man in Zukunft Gedanken sichtbar machen kann. In diesem Bog möchte ich meinen Gedanken freien Lauf und euch daran Teil haben lassen. Da ich mich sehr mit der Cloud beschäftige, werden sich wohl die meisten Beiträge um die Cloud drehen.

Cloud-Vorurteile auf dem Prüfstand

Die Cloud nimmt unsere Arbeitsplätze weg, sie ist aufwendig zu installieren und sicher ist sie sowieso nicht – das sind die gängigen Vorurteile, die viele Menschen gegenüber Cloud Computing haben. – Doch was ist dran an den Vorwürfen? In meinem ersten Beitrag zu diesem Thema, werde ich zwei der gängigen Cloud-Mythen mal genau unter die Lupe nehmen.

Cloud-Computing2

Fangen wir doch gleich mal mit der Behauptung an, dass aufgrund der Cloud IT-Aufgaben ausgelagert werden und nicht mehr im Unternehmen selbst stattfinden. Diese Aussage ist richtig, allerdings sollte man beachten, dass sich das Aufgabenportfolio der IT-Abteilungen durch die wachsende Digitalisierung auch immer mehr vergrößert. Im Großen und Ganzen bedeutet das, dass das Arbeitspensum in etwa gleich bleibt, allein schon, weil irgendjemand die Cloud-Lösungen auch koordinieren und verwalten muss.

Aber rechnet sich das insgesamt auch finanziell? – Wobei wir beim Mythos Nummer zwei wären. Hier kann man sagen: Es kommt immer drauf an. An sich bieten Cloud-Provider, wie Google, Microsoft oder Dropbox immer einen kostenlosen Basis-Vertrag an. Das kann man sich ähnlich vorstellen, wie bei einem Auto. Die Serienausstattung ist zwar günstig, hat aber wenig Extras. Wer mehr haben möchte, der zahlt und das nicht gerade unerheblich. Genauso ist es auch bei Cloud-Speichern. Auf Unternehmen kommen zum Beispiel Bandbreitenanforderungen zu, die sie zwingen einen teureren Tarif zu wählen. Insgesamt ist also die Gesamtsituation für den endgültigen Preis relevant. Als Unternehmen sollte man  sich zumindest mal mit der Thematik auseinandergesetzt haben, denn tatsächlich können durch Cloud-Anwendungen im erheblichen Maße Kosten eingespart werden.

In meinem nächsten Post erfahrt ihr dann etwas über Cloud und Sicherheit, sowie Aufwand und Betreuung der Services.

Ist Facebook die neue Spam-Oase?

Steigende Nutzerzahlen, steigende Attraktivität für Hacker – so ist es doch, nicht wahr? Für Facebook stimmt dieser Trend anscheinend, denn das Soziale Netzwerk wird immer beliebter bei Internet-Betrügern.

Mittlerweile verzeichnet die Online-Plattform über eine Milliarde Nutzerkonten – davon allein 25 Millionen in Deutschland. Für Hacker also ein wahres Paradies. Besonders die Unwissenheit vieler Benutzer im Umgang mit dem Internet macht die Plattform für sie interessant.

Ein beliebter Trend sind unter anderen gefälschte Fan-Seiten. Über eine Funktion können diese von Nutzern für jegliche Unternehmen eingerichtet werden. Es gibt allerdings Kriminelle die diese Funktion für ihre Zwecke ausnutzen und auf ihren Seiten im Namen von renommierten Unternehmen werben. Zum Beispiel werden angeblich 25€ Gutscheine an die ersten 50.000 Liker verteilt, was natürlich nicht stimmt. Diese Seiten sind jedoch einfach zu erkennen, da sie meist Texte in schlechtem Deutsch beinhalten und auf richtige Grammatik weitesgehend verzichten.

Gefälschte Facebook-Mails sind eine weitere Methode, wie Hacker eure Daten abgreifen wollen. Auf Wunsch ist es nämlich möglich zu jeder Aktivität die auf Facebook passiert per Mail informiert zu werden. Das machen sich auch Kriminelle zunutze und haben das Design dieser Mails 1:1 kopiert, sodass es kaum noch von den echten zu unterscheiden ist. So ähnlich sich Original und Fälschung auch sein mögen, sie haben einen gravierenden Unterscheid. Der Link in der echten Mail führt direkt zu Facebook, der in der gefälschten auf eine von Kriminellen präparierte Seite die meist mit Malware, Viren und Trojanern gespickt ist.

Facebook

Auch aufpassen solltet ihr vor so genannten Hoaxes. Das sind Falschmeldungen, die über Facebook verbreitet werden um dem Autor besonders viel Aufmerksamkeit in Form von „Gefällt-mir-Angeben“ oder Teilungen zu bescheren. Dabei wird allerdings die Naivität einiger Facebook-Nutzer ausgenutzt, die sich eventuell von dieser Meinung stark beunruhigt fühlen.

Also Leute – Augen auf im World Wide Web, wenn euch eure Daten lieb und teuer sind!

PGP, sicher ist sicher

PGP ist in Sachen Verschlüsslung leider noch kein Standard. PGP steht für „Pretty Good Privay“ und verschlüsselt Daten mit Hilfe einer Signierung und mit einem eindeutigen Schlüssel verschlüsselt und entschlüsselt. Es gab schon viele Fake-Meldungen, dass PGP geknackt worden sei, allerdings stimmt das nicht. Nicht einmal die NSA hat es bisher geschafft PGP zu hacken. PGP wurde von dem Amerikaner Phil Zimmermann entwickelt und war die erste asymmetrische Kryptographie. Sie wird auch Public-Key-Kryptographie genannt.

Dabei wird ein lesbarer Text mit Hilfe eines öffentlichen Schlüssels in einen geheimen Text umgewandelt, der wiederrum mit einem geheimen Schlüssel wieder lesbar gemacht werden kann. Bei PGP wird allerdings nicht die ganze Nachricht asymmetrisch verschlüsselt, sondern nur der Schlüssel. Die Nachricht selbst wird symmetrisch verschlüsselt. Das spart ein Haufen Rechenleistung und geht schneller.

Datenschutz in der Cloud

Heute möchte ich meine Gedanken zum Thema Datenschutz und Cloud kundtun. Safe Harbor, NSA, Snowden, PRISM –  Alles Begriffe, die wir mittlerweile mit dem Thema Datenschutz in Verbindung bringen. Wie und wo sind meine Daten wirklich sicher? Viele sagen niemals in der Cloud, nur zu Hause unter dem Kopfkissen ist alles sicher. Am besten noch voll verschlüsselt.

Cloud und Datenschutz

Dass das Haus in Flammen aufgehen kann, Einbrecher die Daten stehlen können oder dass der Speicherstick ganz einfach kaputt gehen kann wird ausgeblendet. Ich glaube, dass Daten in der Cloud durchaus sicher und nach guten Datenschutzgesetzen gespeichert werden können. So gibt es mittlerweile deutsche Cloud-Anbieter, die z. B. E-Mail Verschlüsselung in Kombination mit E-Mail Archivierung anbieten. Die Daten werden bei diesen Services sicher verschlüsselt übertragen und selbst mit PGP verschlüsselt. PGP wurde bisher noch nicht geknackt und gilt als äußerst sicher. Falls Mal ein Rechenzentrum abrauchen sollte, sind die Daten bei guten Anbietern redundant gespeichert also zusätzlich noch in anderen Rechenzentren. So ist ein Datenverlust auszuschließen.

Ich denke, dass die Cloud durchaus sicher sein kann und in Puncto Komfort auch noch den ängstlichen Heimspeicher-Fanatiker übertrifft.